Harry Bingham: Fiona

Harry Bingham

Fiona. Als ich tot war

Kriminalroman

Reinbek ; Rowohlt ; 2017 ; 504 Seiten ; ISBN: 978-3-8052-0016-5
 
Die Polizeibeamtin Fiona Griffiths hat bei ihr auf dem Revier keinen leichten Stand. Obwohl sie eigentlich in der Arbeitsgruppe für Kapitaldelikte eingesetzt ist, muss sie einen Betrugsfall bearbeiten, der zunächst viel Recherche erfordert. Seit kurzer Zeit ist sie mit ihrem Kollegen Buzz befreundet und genießt die Zeit der Harmonie.

 

Fiona hat sich für die Spezialausbildung Undercoverermittlungen gemeldet und absolviert diese mit Bravour. Gemeinsam mit dem Führungsbeamten Adrian Brattenbury wird die Legende von Fiona Grey entwickelt und Fionas Ermittlungen im früheren Betrugsfall eignen sich hervorragend für einen ersten Einsatz als Undercoverermittlerin.

 

Schnell gelingt es Fiona das Vertrauen der Verantwortlichen zu erlangen. Sie dringt immer tiefer in die kriminellen Machenschaften ein und merkt, dass es auch für sie immer gefährlicher wird. Adrian versichert ihr, dass das Spezialkommando immer in ihrer Nähe ist, aber dann ändert sich der Plan und sie ist auf sich alleine gestellt. Wobei alleine der falsche Ausdruck ist, denn Fiona weiß nicht immer wer sie ist.
 
„Fiona- Als ich tot war“ ist ein solider Krimi, der aufzeigt, wie eine Undercoverermittlung ablaufen kann. Fiona entwickelt sich als eine taffe Ermittlerin. Die Aussage der USA Today auf dem Umschlag „Eine Ermittlerin, die Lisbeth Salander in Mut und Entschiedenheit in den Schatten stellt“, ist aber dann doch etwas hochgegriffen.
 
Fazit: Ein Krimi mit einer tollen weiblichen Hauptdarstellerin

 

Matthias Wagner

3/4 Sterne
3/4 von 5

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© 2017 Matthias Wagner, Harald Kloth