Heine Bakkeid: Und morgen werde ich dich vermissen

(Thorkild Aske, Band 1)

Thriller

 

Reinbek ; Rowohlt ; 2018 ; 412 Seiten ; ISBN: 978-3-499-29055-8
 
Thorklid Aske ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Er saß dort wegen fahrlässiger Tötung ein. Zuvor war er in seinem Beruf als Polizist zuletzt als interner Ermittler tätig. Ohne Job aber mit viel Zeit weiß Thorklid zunächst nicht, was er machen soll, denn auch auf dem Arbeitsamt haben sie keine Verwendung für einen gelernten Polizisten. Als sein Psychiater Ulf ihm ein Jobangebot unterbreitet ist er anfangs skeptisch, lässt sich dann aber doch darauf ein.

 

Er soll im Norden nach einem jungen Mann suchen, der auf einer Leuchtturminsel ein neues Projekt gestartet hat, jetzt aber verschwunden ist. Die dortige Polizei unterstützt ihn, so gut es geht. Auf der Insel angekommen entdeckt er dann plötzlich die Leiche einer Frau, die vor seinen Augen wieder im Meer verschwindet. Thorklid Aske ist sich nicht sicher, was er gesehen hat, denn er steht unter dem Einfluss von Medikamenten. Als dann aber auch zwei Polizeibeamte verschwinden, während nach ihm gefahndet wird, bleibt ihm keine andere Wahl, er muss noch einmal auf die Insel.
 
Das Debüt von Heine Bakkeid ist der erste Teil einer Thrillerreihe um den ehemaligen Polizisten Thorkild Aske. Dieser ist gezeichnet und aufgrund seiner Medikation immer wieder neben der Spur. Der Rückblick auf die Zeit vor der Inhaftierung ist gut im Text integriert. Vieles an der ganzen Geschichte ist aber leider ziemlich konstruiert.
 
Fazit: Psychogramm eines „kaputten“ Polizisten.

 

Matthias Wagner

3 Sterne
3 von 5

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© 2018 Matthias Wagner, Harald Kloth