Dagmar Isabell Schmidbauer liest im Fürstenbaukeller der Veste Oberhaus

Der neue Passau-Krimi „Der Tote vom Oberhaus“ von Dagmar Isabell Schmidbauer

Lesung am 11. November 2012 in Passau

Gruslig war´s, fast schon ein bisserl unheimlich, als sich die Zuhörer im Keller des Fürstenbaus der Veste Oberhaus einfanden und sich einen Platz für die bevorstehende Lesung sicherten. Einige wenige wussten ja bereits, dass sich der erste Mord gleich hinter der nächsten Tür abspielte. Die Stühle waren schnell belegt, die steile Treppe zum Verlies bot jedoch – dank bequemer Sitzkissen - noch Platz, und so verwandelte sich der ganze Keller in eine erwartungsschwangere Arena. Die über 50 Zuhörer harrten gespannt zwischen Ausstellungsexponaten und Bodenhülsen der extra abgebauten Salzsäumerfiguren; was würde wohl spannendes auf sie zukommen?

 

Frau Dr. Lechner, von der Museumsleitung, begrüßte die Gäste und stellte die Autorin kurz vor. Es freue sie außerordentlich, dass ein Teil der Handlung des jüngsten Krimis Der Tote vom Oberhaus in der Veste Oberhaus spielt und dass dies ihres Wissens die erste literarische Veranstaltung überhaupt in diesen historischen Räumlichkeiten sei.

Dagmar Isabell Schmidbauer begrüßt das Publikum
Dagmar Isabell Schmidbauer begrüßt das Publikum

Dagmar Schmidbauer begrüßte das Publikum sehr herzlich und gab zu Bedenken, dass ein Krimi sich zwar an der Wirklichkeit orientieren kann, aber selbstverständlich niemals ganz genau. Sonst wäre er ja auch sehr langweilig. So gab es zu Anfang der Lesung prickelnd-erotisches, gefolgt von tödlichem und abschließend auch noch spannendes aus dem Toten vom Oberhaus zu hören. Zum Schluss der Lesung meldete sich schließlich noch ein Zeuge; den zu lesen überließ die Autorin jedoch lieber einem der das wirklich kann: Wolfgang Gonsch. Der stammt aus Linz/Donau und hatte den Franz Matussek von der Schlögener Schlinge so gut drauf, dass sich das Publikum vor Lachen bog.

Wolfgang Gonsch
Wolfgang Gonsch

Schön dass so viele Besucher den Weg zum Tatort fanden und sich anschließend noch bei einem Gläschen Sekt unterhielten. Worüber kann die Autorin aber nicht sagen, denn sie hatte alle Hände voll zu tun, ihre mittlerweile vier Bücher zu signieren und die zahlreichen Fragen zu beantworten.

Signierstunde mit Dagmar Isabell Schmidbauer
Signierstunde mit Dagmar Isabell Schmidbauer

Diese Lesung – spannende und prickelnde Unterhaltung, am historischen Originalschauplatz - war eine wirklich runde, „mörderisch“ gute Veranstaltung!

© 2012 Wolfgang Gonsch, Harald Kloth
alle Rechte bei den Autoren
© Fotos: Dagmar Elisabeth Schmidbauer mit freundlicher Genehmigung, Text: Wolfgang Gonsch

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