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Mareile Ahrndt

Sati Springinsfeld


Die etwa 10jährige Sati wohnt mit ihrer Großmutter in einem Schleusenhaus an der Schleuse eines Flusses. Eines Tages hört sie einen Jungen in einem Boot um Hilfe rufen. Sati hilft ihm und es entsteht eine Freundschaft zwischen Sati und Mons, die allen Beteiligten sehr nützlich wird: Mons nämlich kennt Lomen, den bösen Besitzer des Wasserschlosses, der darauf erpicht ist, das Schleusenhaus zu bekommen, um über das Wasser zu verfügen zu können, welches er für seinen Schlossgraben braucht. Dank Mons Hilfe ist Sati an jenem Tag schneller beim Amt für Schleusenhäuser im Langen Leuchtturm, an dem es gilt, die Pacht um weitere 200 Jahre zu verlängern. Lomen geht leer aus.

Obzwar die Themen der Geschichte - Freundschaft und Abenteuer - genau das sind, was Kinder gerne lesen, ist die Umsetzung nicht gelungen. Schon sprachlich krankt das Buch an umständlichen Formulierungen und konstruierten Dialogen. Viele Szenen wirken überdies unrealistisch und nicht nachvollziehbar (Mons nimmt seinen Hund unter den Arm und klettert ein Abflussrohr hoch), die Figuren bleiben farblos, es fehlt der ganzen Geschichte an Atmosphäre. Details sind nicht ausgearbeitet, so etwa ist der Bösewicht Lomen ein ferner Unhold und selbst, als Sati ihm begegnet, vermeidet sie es, ihn anzusehen. Unwichtigen Dingen räumt die Autorin dagegen zuviel Platz ein, so etwa Mons Hund, der letztlich doch keine wichtige Rolle in der Geschichte spielt.

Christa Rossmann
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© 2006 Christa Rossmann, Harald Kloth
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