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Literaturverfilmungen

Eine Auswahl verfilmter Bücher

Literaturverfilmungen setzen Romane, Kurzgeschichten oder Comics mit filmischen Mitteln um.
Die Medien Buch und Film unterscheiden sich aber grundlegend. Der Leser eines Buch muß sich die dort beschriebenen Personen, Handlungen und Zeitebenen vorstellen können. Im Film wird dem Zuschauer vieles vorgegeben. Die eigene Phantasie und der Erfahrungs- und Wissensschatz werden weniger gefordert. Die meisten Romane können deshalb im Film nur stark komprimiert wiedergegeben werden, da Filme nach einer völlig anderen Dramaturgie als literarische Werke verlangen. Kürzungen sind so fast immer unvermeidlich. Im gegenteiligen Fall können aber natürlich auch Kurzgeschichten (Short Storys) zu abendfüllenden Filmen ausgebaut werden.
Viele Filmemacher haben eine individuelle Handschrift, die sie in ihre Filme einbringen. Dies führt zu Veränderungen in der Handlung, unter Umständen kann dies den, vom Autor angestrebten, Grundtenor völlig verändern.

Einen Sonderfall stellen Romane zum Film dar. Diese dienen nicht etwa als Grundlage eines Films, sondern werden aus Vermarktungsgründen in Auftag gegeben. Oft sind diese Werke von zweitklassigen Autoren verfasst.

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© 2006 - 2007 Harald Kloth
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